Interview: Es muss nicht deine Wunschredaktion sein!

Happy trotz "Plan B": Lisa Strauß nutzt ihre Chance bei der FREIZEIT REVUE.

Nicht alle BewerberInnen an der Burda Journalistenschule kommen in ihre Wunschredaktion. Manche bekommen nach dem Aufnahmetest auch einen Platz in einer anderen Redaktion angeboten. “Eine Chance, die es sich zu nutzen lohnt”, sagt Volontärin Lisa Strauß im Interview.

Lisa Strauß ist Volontärin aus dem Jahrgang 2017/2019. Ursprünglich hatte sie sich für die Zeitschrift LISA beworben, wurde dann aber der FREIZEIT REVUE zugeteilt. Lisa hat aus “Plan B” ihren persönlichen “Plan A” gemacht – und ist glücklich.

Lisa, wie kam es, dass du zur FREIZEIT REVUE gekommen bist? Wir waren drei Bewerberinnen für die LISA. Es war klar, dass nur diejenige genommen wird, die im Aufnahmetest am besten abschneidet. Da eine andere Bewerberin besser war als ich, bekam sie das LISA-Volo. Meine Testergebnisse waren aber wohl trotzdem gut, deshalb hat die BJS mich gefragt, ob ich Lust habe, mich stattdessen bei der FREIZEIT REVUE vorzustellen.

Hat dich das am Anfang sehr geärgert? Ein bisschen natürlich. Da ich von der redaktionellen Arbeit der FREIZEIT REVUE keine Vorstellung hatte, war ich anfangs unsicher.

Warum hast du das Volo trotzdem angenommen? Ich interessiere mich ohnehin für Promis außerdem haben mir viele ehemalige Volontäre erzählt, dass man in der FREIZEIT REVUE unglaublich viel lernen kann. Außerdem ist die Ausbildung an der BJS top. Also bin ich in’s kalte Wasser gesprungen.

Die Ausbildung an der DJS ist top. Also bin ich in’s kalte Wasser gesprungen. (Lisa Strauß, Volontärin)

Und bereust du deine Entscheidung? Überhaupt nicht! Das Show-Ressort macht mir echt Spaß, auch die spezielle Schreibweise mit ganz viel „Puderzucker“ habe ich wirklich lieb gewonnen. Und es gibt ja auch bei der FREIZEIT REVUE Report-, Ratgeber-, Beauty-, Medizin- und Reiseteil. Das unterscheidet sich also gar nicht so sehr von der LISA.

Siehst du auch Vorteile daran, dass du nicht in deine Wunschredaktion gekommen bist? Ja, weil ich meine Comfort Zone verlassen musste. Sowohl für meine berufliche, als auch meine persönliche Entwicklung ist es gut, etwas zu machen, von dem ich mir am Anfang vielleicht gar nicht vorstellen konnte, dass ich dazu fähig bin.

 

 

 

Amelie Marie Weber
Amelie Marie Weber gehört zum Volo-Jahrgang 2018/2020. Sie ist Volontärin beim Focus Magazin in Berlin. Vor dem Volontariat arbeitete sie für den SWR und DIE RHEINPFALZ. Außerdem absolvierte sie Praktika bei RTL, Fraunhofer und einem Lokalradiosender. Was sie am Journalismus besonders liebt, ist die Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt.

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