Fünf Tipps für das erste Interview

Im Büro ist es laut – es klappern die Knöpfe der Tastaturen und das Telefon der  Kollegin schrillt bei jedem Anruf laut auf. Im Flur quatschen ein paar Kollegen und jemand schlürft genüsslich seinen Milchkaffe: ein ganz normaler Tag in der Redaktion. Doch für mich ist er nicht ganz so gewöhnlich. Denn nach vier Monaten in der Journalistenschule habe ich heute mein erstes Interview in der Redaktion. Beim Gedanken daran bekomme ich bereits nasse Hände und die Aufregung steigt. Daher habe ich mir fünf Tipps überlegt, mit welchen fast gar nichts mehr schief gehen kann.

 

1. Fragen vorher überlegen

Wer sich seine Fragen bereits vorher überlegt, hat keinen Grund aufgeregt zu sein. Am besten fängt man erst einmal mit einer einfachen Frage an, die in das Thema einführt und geht dann zu den wesentlichen Fragen über.

 

2. Informationen sammeln

Vor einem Interview sollte man sämtliche Informationen über eine Person herausfinden. Egal ob im Internet oder im Gespräch mit den Kollegen. Nur dann kann man zu allen interessanten Themen die richtigen Fragen stellen oder unangenehme Themen vermeiden.

 

3. Nachfragen

Viele Antworten sind für den späteren Text nicht aussagekräftig genug. Spricht die interviewte Person aber ein gutes Thema an, muss man unbedingt dranbleiben und gezielte Fragen stellen. So erhält man gute Zitate, die den Text lebendig gestalten.

 

4. Heikle Fragen zum Schluss

Bei jedem Interview gibt es heikle Fragen, die bei der befragten Person vielleicht nicht so gut ankommen. Das kann die Frage nach dem aktuellen Beziehungsstatus oder einem anderen privaten Thema sein. Stellt man diese Fragen erst am Ende, entgeht man der Gefahr, dass das Interview abgebrochen wird.

 

5. Vorbereitung ist alles

Bevor das Interview beginnt sollte unbedingt überprüft werden, ob das Aufnahmegerät oder das Mikro auch wirklich funktioniert. Ist mit den Geräten alles in Ordnung, spart man sich nach dem Interview eine Menge Zeit.

 

Und wer jetzt wissen möchte, was aus meinem ersten Interview geworden ist – und mit wem ich das geführt habe, kann es sich hier einmal ansehen.

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