Wieso macht sie jetzt noch eine Ausbildung?

Ein Beitrag, der die Frage beantwortet, wieso es sich lohnt Volontärin bei Mein schöner Garten an der Burda Journalistenschule zu sein.

Um den Titel dieses Blogbeitrags zu erklären, erzähle ich eine kleine Anekdote aus der Zeit, als ich mich bereits für eine Ausbildung nach meinem Landschaftsarchitektur-Studium entschieden hatte:
„Was gibt es Neues?“ frage ich meine Mutter. Um ehrlich zu sein, eine Antwort erwarte ich in diesem Moment nicht von ihr. Gerade nippt sie an ihrem Ingwertee, stellt ihre Tasse wieder ab. Sie greift mit der linken Hand in die Kommode hinter ihr und holt ihre neue Digitalkamera hervor. „Letzte Woche habe ich auf einem Spaziergang ganz tolle Landschaftsbilder gemacht.“ Wir sehen sie uns an. „Gut“, denke ich, „nichts Neues.“

Eine Weile sitzen wir schweigend da und pusten in unseren noch immer viel zu heißen Tee. Das einzige was sich regt, ist die kleine Havaneser-Dame, Paula, die sich zu den Füßen meiner Mutter legt. Dann ein langes und viel zu lautes „Ah!“ Paula schreckt auf. Meine Mutter schlägt mit der flachen Hand leicht auf den Tisch: „Da fällt es mir ein! Letzte Woche stand eine Bekannte vor der Tür, wollte sich etwas ausleihen. Wir haben ein bisschen gequatscht. Sie fragte mich, ob du nun mit deinem Studium fertig seist.“ Ich seufze und denke „Was geht sie das an.“ Meine Mutter grinst und sagt: „Ich habe ihr einfach gesagt, dass du jetzt noch eine Ausbildung machst. Sie konnte es nicht fassen:

“Wieso macht sie jetzt noch eine Ausbildung?”

„Oha, sehr schlagfertig Mama! Ich bin beeindruckt.“ Sie fährt fort: „Naja, ich habe ihr dann doch noch erklärt, dass du dich bei Burda beworben hast. Daraufhin war sie begeistert.“

Fazit:

Für unsere Bekannte, deren Kind in meinem Alter bereits einen Master in der Tasche und einen Ehering am Finger hat, war es unverständlich, wie ich nach 5 Jahren Studium nun auch noch eine Ausbildung anstreben konnte. Erst als sie hörte, dass es sich um einen begehrten Ausbildungsplatz als Volontärin bei Burda handelt, konnte sie es verstehen. Doch nicht alle Bekannte, Freunde oder Kommilitonen ließen sich so leicht beeindrucken. Vielen musste ich umständlich erklären, dass vorrangig studierte Menschen in der Redaktion arbeiten, die alle im Anschluss eine Ausbildung gemacht haben. Sogar, dass ein Studium zur Landschaftsarchitektin oder ein vergleichbares Studium eine der Voraussetzungen ist, um sich um eine solche Ausbildung bewerben zu können.

Wieso auch du noch eine Ausbildung machen solltest

Nicht ganz unrecht haben all diese Menschen mit ihren Bedenken und Fragen. Nach Abschluss meines Studiums bin ich nun Bachelor of Engineering, habe mit acht Semestern Regelzeit des Studiums die Voraussetzung in jede Architektenkammer in ganz Deutschland einzutreten. Kann in nur zwei weiteren Jahren zur Landschaftsarchitektin werden. Doch ich habe mich für das Volontariat entschieden. Es bedeutet nicht, dass ich mein gelerntes Fachwissen vergeude oder gar vergesse. Vielen meinen Volontärs-Kommilitonen geht es da ähnlich. Wir alle mussten uns alle noch einmal entscheiden. Die einen haben sich in früher Kindheit bereits entschieden, andere erst nach der Mittleren Reife und wieder andere kurzfristig vor dem Aufnahmetest. Doch eins ist uns allen gemein, wir haben alle das Ziel im Journalismus Fuß zu fassen.

Darum solltest auch du dich entscheiden:

Das Volontariat an der Burda Journalistenschule ist keine Ausbildung rein für Printjournalismus. Onlinejournalismus, Datenjournalismus, Fotojournalismus und Kompetenzen vor und hinter der Kamera werden gelehrt. Klassisches Schreiben und gute Sprache gehören nicht minder zum Programm. Jetzt ist die richtige Zeit eine Ausbildung im Fachbereich Journalismus zu absolvieren. Mit der Zeit zu gehen, zu lernen, wie man schreibt, wie man vermittelt, wie man Informationen aufarbeitet, wie man Medienmarken gründet, sich vermarktet und sein Ideen gut verkauft. Es ist spannend zu sehen, wie ein so großer Verlag funktioniert, was Redakteure in der heutigen Zeit leisten und mit so vielen Menschen in Kontakt treten zu können, die ihre Erfahrungen mit uns Volontären teilen.

Berufspraktikum bei Mein schöner Garten

Ein Praktikum in der Redaktion ist empfehlenswert bevor man sich für ein Volontariat bewirbt. Wie ein Praktikum so ist und was man lernt, erfahrt ihr im Interview mit Nicole Edler, die bis vor einem Monat ein Berufspraktikum bei Mein schöner Garten absolviert hat. Außerdem verrät sie uns, warum sie gerne ein Volontariat nach ihrem Studium beginnen möchte.

Johanna Hellmann: Was studierst du?

Nicole Edler: Ich studiere Gartenbauwissenschaften.

Was hast du vor deinem Praktikum erwartet, bei Mein schöner Garten zu lernen?

Ich habe mir einen Einblick in den Arbeitsalltag als Redakteurin erhofft. Aber auch das Schreiben zu lernen um das, was ich in der Uni gelernt habe in Textform zu bringen.

Was war dein Highlight?

Oh, da fällt es mir schwer mich festzulegen. Es gab so viele unterschiedliche Aufgaben, die mir gefallen haben. Aber besonders spannend fand ich die Film- und Fotoproduktion. Wie man Dinge visuell darstellt und worauf man zu achten hat.

Welche Aufgaben der Redaktion hättest du nicht erwartet?

Schwere Frage. Ich fand es überraschend, dass so viele Anfragen von Lesern über Facebook eingehen, die man zu beantworten hat. Damit habe ich nicht gerechnet.

Was musstest du im Praktikum erst noch lernen?

Ich musste generell lernen, wie man Texte schreibt, sodass sie der Leser versteht. Also Fachbegriffe zu erklären und die wichtigen Aspekte eines Themas für einen Text auszuwählen.

Wie waren die Redakteure dir gegenüber?

Ich wurde vom ersten Tag an total nett von allen aufgenommen. Es ist eine sehr freundschaftliche Atmosphäre in der Redaktion.

Was möchtest du nach deinem Studium machen?

Nach dem Studium habe ich vor ein Volontariat in dieser Abteilung zu beginnen.

Wieso würdest du dich für ein Volontariat bei Mein schöner Garten begeistern?

Mir gefällt das Schreiben von Texten sehr. Ich mag es mein Hobby, also das Gärtnern, und mein Studium anderen Menschen näher zu bringen. Außerdem lernt man durchs Recherchieren für die Texte selbst noch einiges dazu. Das Verbinden von kreativer und informativer Arbeit hat mir sehr gut gefallen.

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