Vielfältigkeit der BJS-Seminare: Stärken finden und nutzen

 

Die verschiedenen Seminare während des Volontariats an der BJS zeigen dir die Vielfältigkeit des Journalismus. Finde dabei deine Stärken und mach aus ihnen deine Kernkompetenzen.

 

Deine Stärke muss nicht “nur” im Schreiben liegen


Aus Kürbis wird Kürbis-Kokossuppe, aus Kokos wird Sommer, aus Sommer wird „Wie bringe ich den Sommer in den Herbst?“. So leicht kann aus einer langweiligen Grundidee eine tolle Geschichte werden. So zu denken, gehört auch zum Lernprogramm an der Burda Journalistenschule.
Wenn man an Journalismus denkt, denkt man erst einmal ans Schreiben. Das ist natürlich auch ein Hauptbestandteil des Berufs, gerade bei den Marken von Burda Media. Während des Volontariats zeigt sich aber, dass viel mehr dahintersteckt, als “nur” das Schreiben. Es gibt zahlreiche andere Bereiche, die genauso wichtig sind wie das Schreiben selbst. Man muss also nicht unbedingt der beste Autor/die beste Autorin sein, um auch der beste Journalist/die beste Journalistin zu sein. Viel wichtiger ist es, seine Stärken zu finden, sie zu nutzen und so einen eigenen Stil zu entwickeln.

 

"Der größte Feind des Journalisten, der gelesen werden will, ist Konvention." 
(Constantin Seibt, Schweizer Journalist)

 

Hier ein paar Beispiele anhand der Dozenten, wie unterschiedlich Stärken aussehen können

 

  • Lesen und verbessern

Die Dozentin Elisabeth Schmidt ist eine erfahrene Journalistin und hat schon bei zahlreichen Medienformaten gearbeitet. Sie hat ihre Stärke darin gefunden, Texte zu lesen und zu verbessern. Nicht nur was die Rechtschreibung angeht, sondenr auch den Schreibstil und die Dramaturgie. Daher war sie auch lange Textchefin und konnte ihre Stärke der Wortgewandtheit zu einer Kernkompetenz machen.

  • Themen finden und drehen

Wenn Anke Helle nicht gerade als Dozentin an der BJS ist, ist sie Redaktionsleiterin des Wohnmagazins Sense of home von Burda Media. Sie bezeichnet sich selbst als mittelmäßig kreativ. Da kann man ihr nach dem Seminar nicht zustimmen, denn bei der Themenfindung und -drehung zeigt sie ihre ganze Kreativität und holt die verrücktesten Ideen aus einem heraus. Ohne ein relevantes, spannendes und neues Thema kann nämlich auch kein guter Text entstehen. Für sie gilt: “zu verrückt gibt es nicht”.

  • Recherche

Vor dem Schreiben braucht man zunächst die nötigen Informationen. Auf dem Gebiet der Recherche ist Dozent Marcus Lindemann Profi. Was von ihm in Erinnerung bleibt? Ein Journalist kann manchmal auch mehr herausfinden als die Polizei. Ein Blick in die Welten des Darknets ist auch durchaus spannend.

  • Für Rampensäue

Und schließlich muss man sich im Journalismus auch nicht immer hinter seinem Text verstecken. Wer eine Rampensau ist oder sein will, der lernt bei Fernsehmoderator Markus Brock, wie man sich richtig vor der Kamera verhält. Denn das Auftreten und die Körpersprache sind vor allem für den ersten Eindruck entscheidend. Auch bei einem Interview kann das Gegenüber allein durch Körpersprache offener werden. Wichtig ist dabei, immer man selbst zu sein.

 

Nutze die Chance, dich und deine Fähigkeiten besser kennenzulernen


Das Volontariat an der Burda Journalistenschule spiegelt durch seine vielen Seminare die Vielfältigkeit des Journalismus wider. Diese Einblicke sollte man dazu nutzen, sich selbst und seine Stärken besser kennenzulernen. Ob schreiben, korrigieren, recherchieren oder unterhalten – nach dem Volontariat kannst du jedenfalls nicht “nur” schreiben.

 

 

Hanna Helder
Ich bin Hanna, 22 Jahre alt und bin Volontärin bei der NEUEN WOCHE.

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