Videos – Zukunft des Onlinejournalismus

Ein Seminar zum Thema Online Video mit  Produzent Artjom Baranov und Kameramann Franz Kastner, bedeutet für die Volontäre an der Burda Journalistenschule, sich in Geduld zu üben. Denn Videos sind nicht gleich Videos. Wir lernen Storytelling, das perfekte Setting, Schnitt, viel Liebe zum Detail und vor allem Spaß am Drehen.

Bjs-Blog
Unsere Dozenten Artjom Baranov (links) und Franz Kastner (rechts) zeigen uns wie viel Spaß es machen kann Handy-Videos zu drehen.

Videos sind ein Phänomen der neuen Medien. Denn nichts teilt sich besser auf den Social Media Kanälen als emotionaler, informativer, humorvoller Inhalt. Vorreiter ist Youtube. Die Plattform hat mittlerweile mehr als eine Milliarde Nutzer. Also wird es auch für uns angehende Journalisten Zeit, sich mit Videos auseinanderzusetzen. Nach der Einführung in die Theorie des Filmens, beginnen wir am Mittwoch mit dem Erstellen von Storyboards der einzelnen Geschichten. Ob ein DIY- oder Styling-Video, die humorvolle Vorstellung der eigenen Redaktion oder das spontane Interview auf der Straße, wir haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen und einfach mal ausprobiert was mit einem Smartphone alles so machbar ist. Denn wer der Meinung ist, wir haben mir einer professionellen Kamera gedreht, liegt falsch. Lediglich das Handy haben wir genutzt und das Ergebnis ist gar nicht mal so übel. Vielmehr, es kann sich sogar sehen lassen. Denn dank der App FilmicPro konnten wir mit ISO-Werten, der Blende und dem Weißabgleich herum experimentieren und einige schöne Videosequenzen einfangen.

Videos drehen mit dem Smartphone

Beim Drehen haben wir bald festgestellt, dass Geduld und gleichzeitig der Marathon gegen das schwindende Tageslicht eine Herausforderung darstellt. Viele Szenen mussten einige Male wiederholt werden bis sie perfekt sitzen. Denn beim Drehen mit dem Handy können einige Fehler passieren. Diese vier Tipps helfen euch für das Filmen mit dem Smartphone:

  1. Wichtig ist, dass die Kamera nicht wackelt. Wer also nicht zwangsweise aus der Hand drehen muss, sollte immer ein Stativ nutzen.
  2. Die Helligkeit des Smartphones hochstellen. Das vebraucht zwar viel Akku, allerdings ist es wichtig bei der Einstellung der Kamera bezüglich des ISO-Wertes oder der Blenden Öffnung. Ansonsten kann es sein, dass man erst im Nachhinein merkt, dass Bildmaterial über- oder unterbelichtet wurde.
  3. Die Wahl des richtigen Objektivs ist enorm wichtig. Bevor gedreht wird, sollte man sich überlegen, welcher Ausschnitt gezeigt werden soll. Soll eine Totale, Halbtotale oder ein Detail gefilmt werden? Wichtig ist es also zu entscheiden, ob ein Weitwinkel mit Festbrennweite ein Tele- oder ein Fisheye-Objektiv genutzt werden kann. Der jeweilige Effekt und Vor- und Nachteile jedes Objektivs sollte vorher bedacht werden.
  4. Auch die Vertonung ist für ein Video wichtig. Da das Smartphone oft nicht ausreicht, sollte nachvertont werden, oder es gibt die Möglichkeit beim Dreh mit einem kleinen Ansteck-Mikrofon zu arbeiten.

Beim Schneiden mit FinalCut haben wir gelernt mit effektvollen Übergängen, Schrifteinblendungen und Jump-Cuts zu arbeiten. Die Ergebnisse unserer Videos könnt ihr bald auf Facebook verfolgen. Wir freuen uns auf Eure Meinung und zahlreichen Kommentare. Seid ihr gespannt? Wir auch!

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