ABC und Ä – Ausbildung an der BJS

Schreiben und Lesen sind das A und das O, das lernt man in der Grundschule. Hier auf der Journalistenschule lernen wir die Feinheiten, quasi die Tüpfelchen auf dem Ä schön zu malen. Was dich erwartet, was du mitbringen solltest und was du üben kannst:

 

A – wie die Arten des Schreibens

Es gibt viele Arten, einen Text zu schreiben und sich auszudrücken, doch für die jeweiligen Magazine und Online-Titel des Verlages gibt es eine eigene „Sprache“. Das ist es, was auf der Journalistenschule und in den Redaktionen geübt wird. Im Ratgeber muss in wenigen Zeilen das wesentliche erklärt oder beraten werden. In der Yellowpress kommt hinzu, dass eine kleine Geschichte erzählt wird, in Garten- oder Koch-Ratgebern soll natürlich auch etwas schmackhaft oder bildlich zusätzlich zwischen den Zeilen zu lesen sein. Welcher Typ du bist, kannst du noch mal im Beitrag „4 Typen von Magazin-Journalisten“ nachlesen. Auch bei Mode- und Beauty-Heften ist es an der Tagesordnung den richtigen Ton zu treffen und auf neue Mode aufmerksam zu machen, als auch geschickt und lässig-modern Frau und Mann anzusprechen.

 

B – wie der Bericht

Klassischer Weise ist ein Bericht ein Text mit durchschnittlich 3000 Zeichen, der die W-Fragen zu einem Thema faktisch beantwortet, wenn möglich mit Hilfe von Interviews. Doch im modernen Journalismus erwartet man weitaus mehr. Fotodokumentation, Datenanalysen in coolen Diagrammen und Kurzvideos sind total angesagt. Damit lassen sich Berichte untermalen oder auflockern. Um die Millenials anzusprechen macht sich eine Insta-Story auch immer sehr gut. Wann, wie, wo man was anwendet und in welcher Form lernst du in den Seminaren an der BJS.

 

C – wie die Check-Liste

Eine Liste abzuhaken ist ein tolles Gefühl und nebenbei hilft sie dir auch all deine Aufgaben zu koordinieren und fristgemäß abzuarbeiten. Klingt öde? Ist es nicht, es ist ein sehr hilfreiches Tool, dass zwar etwas Ordnung und Pflege bedarf, dir aber mit Sicherheit Zeit ersparen wird. Dich selbst zu organisieren und so gute Arbeit in der Redaktion leisten zu können, wird dir nicht beigebracht. Im Idealfall hast du schon ein tolles System am Start und weißt dich und deine Termine zu koordinieren. Denn es ist ganz klar: Zu viele Aufgaben solltest du dir nicht aufladen. Nimmst du einen Text an oder sagst einen Termin zu, verlässt man sich darauf, dass du es abarbeitest. Im einfachsten Fall hilft ein Post-It dir weiter, dich an deine Fristen zu erinnern.

 

Ä – wie Änderung, Äpfel, Äste, Ächzt

Wörter mit Ä gibt es einige, auch wenn sie dir nicht sofort einfallen. Toll, wenn dir auf Anhieb mehr als meine vier Beispiele in den Sinn gekommen sind! Ein großer Wortschatz hilft dir beim Schreiben immer weiter, denn im Magazin-Journalismus kommt es nicht nur darauf an, etwas so wissenschaftlich wie möglich zu erläutern, sondern eben für jeden verständlich und ohne Wortwiederholungen auszudrücken. Mit einem kleinen Spiel, kannst du mit deinem Hirn joggen gehen und deinen Wortschatz erweitern. Wähle einen zufälligen Buchstaben und schreibe in 30 Sekunden alle Worte mit dem Anfangsbuchstaben auf, die dir einfallen. Um mehr Synonyme parat zu haben, nimm dir einen Begriff vor und finde Umschreibungen dafür. Schwupps hast du ein lustiges Spiel zum Zeitvertreib und besserst deine Skills etwas auf.

 

 

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